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Theodor Weischer

geboren am 5. Oktober 1932 in Emsdetten
gestorben am 17. Mai 2026 in Rheine

Kerze

Pfarrei Johannes-der Täufer Rheine
entzündete diese Kerze am 11. September 2026 um 16.22 Uhr

Über Jahrzehnte hinweg hat Theo Weischer das Leben der Christen in St. Ludgerus Elte mit Hingabe, Glaubenstreue und spürbarer Freude geprägt. Für viele Menschen in Elte war er mehr als nur Seelsorger, Zuhörer, Wegbegleiter und ein verlässlicher Mensch in wichtigen Momenten des Lebens. Sein diakonischer Dienst war für ihn nie nur Aufgabe, sondern Ausdruck seiner tiefen Verbundenheit mit Gott und den Menschen.

Noch vor wenigen Wochen durften wir gemeinsam mit ihm das besondere Jubiläum seines 50. Weihetages feiern. Am 25. Oktober 1975 empfing er durch den damaligen Bischof Heinrich Tenhumberg die Weihe zum Diakon mit Zivilberuf. Neben seinem beruflichen Wirken übte er das Amt des Diakons mit Gewissenhaftigkeit aus. Er taufte Kinder, begleitete Familien in Zeiten der Trauer und war für Menschen da, die Sorgen und Nöte hatten. Seine tiefe Verbundenheit mit Elte zeigte sich in allen Bereichen seines Wirkens, sowohl in der kirchlichen Arbeit in den Gremien als auch in der lokalen Verbundenheit. Über seine Emeritierung im Jahr 2007 hinaus erfüllte er seinen Dienst mit großer Treue. Er blieb den Menschen verbunden und setzte seine seelsorgliche Begleitung fort.

Die Geschichte der Gemeinde St. Ludgerus und die Geschichte von Elte waren ein teil seines Lebens. Mit großem Wissen, Leidenschaft und Liebe zur lokalen Tradition bewahrte er Erinnerungen, hielt Geschichten lebendig und half vielen Menschen, ihre Wurzeln neu zu entdecken oder sich in die Geschichte von Elte hineinzubegeben.

Das Gemeindeleben in Elte trägt bis heute viele Spuren seines Wirkens – in Gottesdiensten, Begegnungen, Projekten und im persönlichen Miteinander. Theo Weischer hat Menschen zusammengeführt, Gemeinschaft gestärkt und der Gemeinde St. Ludgerus über viele Jahre ein menschliches und glaubwürdiges Gesicht gegeben.

Er wird als ein engagierter Diakon, ein heimatverbundener Christ und ein Mensch, der Orientierung, Trost und Halt geschenkt hat in Erinnerung bleiben.

In Dankbarkeit vertrauen wir ihn Gottes Liebe an. Unser Mitgefühl und unser Gebet gelten seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. So möge er nun ruhen in Frieden.

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Ute Meier, geb Mülder
schrieb am 23. Mai 2026 um 21.09 Uhr

Lieber Herr Weischer,
nachdem ich von Ihrem Tod erfahren habe, war ich schon sehr traurig!
Sie haben mich mein ganzes Leben irgendwie begleitet, zwar nicht sehr nahe, aber immer waren Sie immer irgendwo und irgendwie da!
Vor allem waren Sie Elte immer verbunden, haben sich soviel und eigentlich überall angagiert!
Solche Menschen gibt es nicht mehr sehr viele!
Ihrer Familie wünsche ich ganz viel Stärke und Kraft in dieser schweren Zeit und ganz liebe Menschen die ihren Lieben zur Seite stehen!
Eine gute Reise,
Ute Meier

Bilder

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Termine

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